Mercedes-Benz: G ĂŒber Stock und Stein! đ„
OFFROAD-KLASSIKER Die G-Klasse von Mercedes erscheint in Neuauflage. Unter der nur wenig verĂ€nderten Karosserie ist fĂŒr die Offroad-Legende jetzt neben den konventionellen auch ein vollelektrischer Antriebsstrang verfĂŒgbar.
Mit der G-Klasse 2024 rollt eine Mercedes-Ikone in Neuauflage ins GelĂ€nde. Die seit 45 Jahren fast unverĂ€nderte Karosserieform bleibt erhalten. Rechtwinklige Formen bestimmen die Silhouette, rustikale TĂŒren erleichtern den Zutritt und die grosse Bodenfreiheit bildet die Basis fĂŒr aussergewöhnliche Offroad-Eigenschaften. Geblieben sind auch das Ersatzrad an der HecktuÌre und die aufgesetzten Blinker.

Mit dem Infotainment-System MBUX wird die G-Klasse aber nun deutlich digitaler. Zur Serienausstattung gehört auch die Augmented-Reality-Navigation, die auf dem Display grafische Hinweise in Live-Bilder der Frontkamera einblendet. Ausserdem bietet das Offroad Cockpit in den Displays einen guten UÌberblick uÌber die wichtigen Infos fuÌr das Fahren abseits befestigter Strassen, und die Funktion âTransparente Motorhaubeâ ermoÌglicht einen virtuellen Blick vorne unter das Fahrzeug.
Vollelektrisch ins GelÀnde
Einen besonders starken Eindruck hat auf den ersten G-Klasse-Probefahrten der G 580 EQ hinterlassen. Die Elektroversion ĂŒbernimmt den verwindungssteifen Leiterrahmen der Verbrennermodelle und platziert dazwischen eine 116-kWh-Batterie, die Reichweiten von bis zu 473 Kilometern ermöglicht. Schutz gegen SchlĂ€ge und Kratzer im GelĂ€nde bietet eine 2,6 Zentimeter dicke Platte aus Carbon-Verbundmaterial, die unter dem Akku am Leiterrahmen befestigt ist.
Angetrieben wird der Vollelektro-G von vier Einzelmotoren, die gemeinsam eine Höchstleistung von 432 kW (587 PS) sowie ein maximales Drehmoment von 1164 Nm liefern.
Das Antriebsmoment kann vollvariabel auf alle vier RaÌder verteilt werden. So faÌhrt die elektrische G-Klasse auch in schwierigstem GelaÌnde souveraÌn bergauf und bergab. Ausserdem werden zusammen mit der GelaÌndeuntersetzung besondere Fahrfunktionen ermöglicht. Mit G-Turn beispielsweise ist ein Wenden des Fahrzeugs auf losem Untergrund fast auf der Stelle möglich. Dann drehen die beiden RĂ€der auf der einen Seite vorwĂ€rts und die gegenĂŒberliegenden rĂŒckwĂ€rts. Mit der Funktion G-Steering kann in engen Kurven ebenfalls ein deutlich kleinerer Wendekreis erreicht werden, und dank der Offroad-Kriechen-Funktion in drei Geschwindigkeitsstufen bewĂ€ltigt der Elektroantrieb heikelste Streckenabschnitte im GelĂ€nde selbstaÌndig. Der Fahrer kann sich dann voll aufs Lenken konzentrieren.
Auch konventionelle Antriebe
Wer nach wie vor auf Verbrennermodelle setzt, der hat die Wahl zwischen Diesel und Benziner, beide mit 48-Volt-Mildhybridisierung. Die Modelle G 450 d und G 500 liefern aus sechs Zylindern und drei Litern Hubraum Maximalleistungen von 367 und 449 PS sowie offroad-freundliche Höchstdrehmomente von 750 und 560 Nm. In Bezug auf das Leistungsniveau und das Fahrerlebnis eine Stufe höher angesiedelt ist der Mercedes-AMG G 63. Er vertraut auf einen aufgeladenen 4-Liter-V8 und liefert mit 850 Nm und 585 PS Antriebskraft fĂŒr sportwagenĂ€hnliche Fahrleistungen. Im G 63 sorgt das Fahrwerk Active Ride Control mit aktiver Wankstabilisierung und adaptiver VerstelldaÌmpfung fĂŒr optimierte Fahrdynamik und noch mehr Komfort. Mit der LĂ€nge von 4,87 Metern und dem Gewicht von 2640 Kilogramm ist er rund fĂŒnf Zentimeter lĂ€nger und mehr als 100 Kilogramm schwerer als G 450 d und G 500. GegenĂŒber dem G 580 EQ ist er dagegen um mehr als 400 Kilogramm leichter.
Preislich startet die neue G-Klasse bei 150â900 (G 450 d) und 161â900 Franken (G 500), und fĂŒr den G63 geht es mit 234â900 Franken los. Der Basispreis von 162â900 Franken fĂŒr die E-Variante G580 EQ wirkt da geradezu bescheiden, allerdings sind fĂŒr das Sondermodell Edition One mit viel Zusatzausstattung dann schon 210â800 Franken locker zu machen.








