Umweltzonen in Nachbarländern: Vorsicht vor diesen Bussenfallen
Der kurze Ausflug ins Ausland kann ganz schön teuer werden: Nachbarländer verlangen häufig Umweltplaketten. Übrigens meistens auch für Elektroautos.

Inzwischen hat das Thema Umweltzonen die Schweiz erreicht: Seit 2020 gibt es in Genf die Stick’Air-Plakette mit sechs Emissionsklassen. Je nach Luftverschmutzung und je nach Plakette (für fünf Franken bei Garagen im Kanton Genf) kann die Einfahrt in die Genfer City untersagt sein. Aktiviert wurde dies aber bislang erst an wenigen Tagen. Deshalb ist es in Genf meistens so wie im Fürstentum Liechtenstein. Denn dort braucht es keine Umweltplakette. Für Personenwagen ist dem auch in Österreich so. Zwar gibt es umweltbedingte Tempolimiten oder Fahrverbote (etwa Salzburg), aber keine Plaketten, die es ändern. Achtung: Nutzfahrzeuge und Wohnmobile mit LKW-Zulassung müssen zum Beispiel auf der A12, Wien und in weiteren Regionen teils Umweltplaketten haben!
Deutschland simpel, Frankreich komplex
In aktuell 35 Umweltzonen in Deutschland ist aktuell die grüne Umweltplakette Pflicht. Tendenz sinkend: Jüngst wurden auch Umweltzonen aufgehoben, darunter 2025 im grenznahen Freiburg im Breisgau, weil neuere Autos immer sauberer sind und die Plakette deshalb immer weniger bringt. Aber: Noch gilt sie an 35 Orten. Ohne Plakette? 100 Euro (ca. 92 Franken). Auch parkierte Autos werden (ausser in privaten Parkhäusern) kontrolliert. Die Plakette gibt es bei ACS und TCS, postalisch auch in Deutschland bei der GTÜ aus Stuttgart oder sonst in deutschen Garagen oder beim TÜV.
In Frankreich wird es kompliziert. Allein 2025 kamen 30 sogenannte ZFE-Zonen zu den zwölf bestehenden hinzu, etwa Mulhouse. Ohne Crit’Air-Plakette (gibt es online) sind ZFE tabu. Busse sonst: ab 68 Euro. Die Plakette gilt national, die Regeln jedoch lokal – also googeln. Strassbourg vergibt alternativ online eine 24-mal 24 Stunden gültige Bewilligung, mit der ganz ohne Plakette gefahren werden kann, falls ein Auto zum Beispiel nicht die Grenzwerte erfüllt.
Italien höchst kompliziert
Zu guter Letzt Italien. Es gibt Hunderte sogenannter ZTL-Zonen. Jede ist anders: Mal gross für die Umwelt, mal klein für die Stadt; mal zeit- und mal abgasabhängig. Dagegen hilft leider nur, vorab online zu surfen und online die Plaketten zu lösen – dies für jede Kommune separat! Obacht: Teils wird per Kameras automatisch erfasst und gebüsst – und zum Beispiel in Florenz kostet dann jede Fahrt in die ZTL mindestens 87 Euro. Ein Tipp für Italien: Für Gäste organisieren in den Zonen liegende Hotels oft Bewilligungen.

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*Der Inhalt wurde von der Redaktion Autosprint in Zusammenarbeit mit carXpert erstellt. In den carXpert-Garagen und -Carrosserien sind Autos aller Marken willkommen.

