Starker Auftakt der Youngstar Awards 2026: Party für Youngtimer

Erfolgreicher Auftakt der Youngstar Awards: Anfang Juni wurden die Finalisten gekürt, von denen zwei bald den Titel Youngstar 2026 abräumen. Autosprint war in der Jury.

Gelungener Start: Bei den Youngstar Awards Anfang Juni traten Youngtimer an, um nach der Fachjurybewertung (wie hier am Lotus Exige S2 von 2004) in zwei Kategorien ins Finale am 12. September 2026 in der Mall of Switzerland einzuziehen. Fotos: Autosprint

Autoliebe geht unter die Haut. Bei manchen Teilnehmenden an den Youngstar Awards sogar buchstäblich: Bianca Rufer trägt ihren Mitsubishi Eclipse V6 der dritten Serie (einen von nur drei in der Schweiz) ausser im Herzen als Tattoo auf dem Unterarm. Diese Leidenschaft ist typisch für Youngtimer: Wer einen hellblauen Ford Sierra für 40 (!) Franken gekauft hat, fährt, hegt und pflegt, hat die Überdosis Benzin im Blut. Solche Emotionen würdigen die Youngstar Awards, ins Leben gerufen von Jörg Petersen, Daniel Kläusler sowie Michael und Ruth Feuz.

Von allem etwas: Vom Ford Sierra (rechts) über Honda NSX (Mitte rechts) oder VW Golf GTI (Mitte links) bis hin zu einem ganz und gar individuellen Subaru Outback (hinten) waren die an den Youngstar Awards teilnehmenden Fahrzeuge wunderbar bunt gemischt.

Von ganz brav bis ganz wild

Anfang Juni ging es auf dem Gelände des Film- und Fotostudios Arthaios AG in Däniken SO zur Finalqualifikation. Die teilnehmenden Autos waren teils unauffällige, gepflegte Youngtimer à la Mazda MX-5. Oder ein Volvo 850 T5, mit 18 Jahren als Occasion gekauft, seit 17 Jahren auf Hochglanz gebracht. Auch Tuningmobile wie ein unfassbar detailverliebt perfektionierter und trotz der wohl teuersten Felgen des Tages im Alltag genutzter Audi RS4 Avant waren mit dabei und Exoten wie ein Honda NSX, in den der Eigner begeistert jeden Franken steckt.

Typisch Youngstar Awards: Die Besitzer (rechts Denis Gygax, Eigner des roten 1991er Mazda MX-5) erläutern ihr Fahrzeug, während die fünfköpfige Fachjury (mit dabei auch Redaktor Timothy Pfannkuchen von Youngstar-Awards-Medienpartner Autosprint) es prüft.

Sechs dürfen bald an den Final

Deshalb gibt es auch zwei Kategorien: Die Kategorie A würdigt die Beziehung Eigner-Auto, also die persönliche Story. Hier wurde der in 250 Stunden Arbeit einzigartig individualisierte 1990er Subaru Outback von Nancy Giger auf Rang 1 gewählt, gefolgt vom 1991er Mazda MX-5 von Denis Gygax auf Rang 2 und 2004er Lotus Exige S2 von Lukas Baumgartner auf Rang 3.

Gewinnertyp: Der Subaru Outback von Nancy Giger (Mitte) holte den ersten Rang in der Kategorie A, in der es um die persönliche Beziehung zum Fahrzeug geht. Gigers Outback, der an den Atombombenabwurf von Hiroshima gemahnt, ist höchst individuell.

In Kategorie B bewertete die Jury (mit dabei Autosprint) Zustand und Originalität. Die Finalqualifikanten: Volvo S60 R AWD (Besitzer: Andreas Heinrich) vor Porsche 911 der 993er-Serie (Francesco Greco) und dem Sierra (Marc Brunner). Derweil die Jury wertete, entstanden unter den Teilnehmenden neue Freundschaften: Hier waren alle Gewinner.

Gute Stimmung am Auftakt: Die neuen Youngstar Awards lockten vielleicht noch keine Masse, aber dafür bereits viel Klasse an.

Die Kür war der Auftakt zum Finale: 60 Prozent der Endwertung macht das Juryergebnis aus, doch 40 Prozent das jetzt laufende Online-Voting. Am 12. September wird am Finale in der Mall of Switzerland (Ebikon LU) verkündet, welche zwei die Youngstars 2026 sind und ein Profi-Fotoshooting gewinnen. Mitmachen? Ab auf youngstar-awards.ch oder hier direkt zum Voting. Und wie sagte ein Besucher zum Abschied? «Wir freuen uns aufs nächste Mal!»

Zwei weitere Highlights unter den teilnehmenden Autos: Links ein phantastisch herausgeputzter und liebevoll getunter Audi RS4 Avant, der trotzdem ganz normal im Alltag genutzt wird (und RC-Modelle der Kids transportiert), und rechts ein Porsche 911 der 993er-Serie.

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