Skoda: Epischer Einstieg für den neuen Stromer
Das neue vollelektrische Einstiegsmodell von Skoda vereint Erschwinglichkeit, kompaktes Format und Alltagstauglichkeit. Enthüllt wurde der E-Crossover Epiq übrigens in der Schweiz.

Dass Spreitenbach zum Nabel der Autowelt wird, passiert nicht alle Tage. Bekannter ist die Aargauer Gemeinde für ungebremste Zersiedelung des Mittelands, wenig mondäne Hochhäuser aus den 1970er-Jahren und gewaltige Einkaufszentren. Doch in Spreitenbach präsentierte Skoda der Welt jüngst den Crossover Epiq, das neue E-Einstiegsmodell der Tschechen. «Der Epiq ist kompakt, selbstbewusst, unverkennbar Skoda und darauf ausgelegt, ein aussergewöhnliches Preis-Leistungs-Verhältnis zu bieten», so Skoda-CEO Klaus Zellmer an der Weltpremiere. «Der Epiq setzt klare Massstäbe, wie ein Elektro-Einstiegsmodell sein sollte: klares, zweckmässiges Design, intuitive Bedienung und echter Alltagsnutzen.»

Was ist echter Alltagsnutzen?
Darunter verstehen die Tschechen beispielsweise einen grosszügigen Innenraum inklusive eines 475 Liter grossen Laderaums sowie einen 25 Liter grossen Frunk unter der Fronthaube, eine Reichweite von bis zu 430 Kilometern, aber auch bidirektionale Ladefunktionalität und vor allem einen attraktiven Preis ab 25’500 Franken. «Als unser erstes Serienmodell von Skoda, das die Designsprache ‹Modern Solid› vollständig umsetzt, packt der Epiq Technologien aus höheren Fahrzeugsegmenten in ein erschwingliches Paket», so Zellmer weiter.
Auf die Schweiz zugeschnitten
Auch Amag-CEO Helmut Ruhl freut sich über den Zuwachs im E-Portfolio von Skoda, das im Spätherbst durch das neue, bis zu siebenplätzige Flaggschiff Peaq zusätzlich ergänzt werden wird: «Die Tschechen sind echt Tüftler, aber gleichzeitig sportlich und bescheiden.» Mit verschmitztem Lächeln ergänzt Ruhl: «Skoda schiesst keine Autos zum Mars, Skoda verzichtet auch auf fernöstliche Gadgets, Skoda baut einfach gute Autos.» Und genau das kommt gut an, nicht nur in der Schweiz. Mit Kodiaq (2.), Enyaq (5.) und Elroq (10.) liegen drei Modelle in der Top Ten der Verkaufsstatistik hierzulande, mit Octavia und Karoq (11./12.) und Fabia (15.) sogar sechs Modelle in den ersten fünfzehn von über 450 Fahrzeugen auf dem Schweizer Markt. Skoda-Markenchef Markus Kohler führt das auch auf sein sehr aktives Händlernetz zurück und ergänzt: «Unsere Marke nimmt zudem Entwicklungen von VW und Audi auf und setzt sie effizienter und günstiger um, auch das kommt gut an.»

Ab September bei den Händlern
Der Epiq fährt im September zuerst als «Selection» (ab 37’800 Franken) und vor allem als «First Edition» mit einer Reihe von Exterieur-Details vor (ab 40’000 Franken), die bei anderen Epiq-Varianten nicht zu finden sein werden. Dazu gehören Akzente in der Farbe Navajo Orange an den Aussenspiegelgehäusen, der Zierleiste oberhalb der Seitenfenster, den Streifen auf den Radkappen sowie den Einfassungen der vertikalen Öffnungen in den vorderen und hinteren Stossfängern. Die Zweifarblackierung mit schwarzem Dach hebt die «First Edition», die es in fünf Aussenfarben gibt, sowie eine schwarze Dachreling und 20-Zoll-Leichtmetallräder zusätzlich hervor.

Auch als «normaler» Epiq durfte der 4,17 Meter lange und 1,80 Meter breite Crossover punkten. Er ist mit Frontantrieb, zwei Antriebsbatteriekapazitäten (38,5 oder 55 kWh) und drei Leistungsvarianten von 85 kW/116 PS über 99 kW/135 PS bis 155 kW/211 PS erhältlich und bietet eine Normreichweite von bis zu 430 Kilometern. An der DC-Schnellladestation lässt sich die Topversion Epiq 55 in rund 24 Minuten von 10 auf 80 Prozent laden. Der kecke Tscheche kann zudem schon bidirektional laden. Und er bietet Skoda-typisch viel Platz. Auch hinten sitzen die Passagiere sehr bequem, und der 475 Liter fassende Kofferraum zählt zu den grössten seiner Klasse – ein Stromer mit hohem Mass an Alltagstauglichkeit eben. Und natürlich auch vielen der markentypischen Simply-Clever-Lösungen.

