Erkennungssysteme: Achtung, Kind im Auto!
Immer mehr Autos sind mit sogenannten Child-Presence-Detection-Systemen ausgerüstet. Diese warnen, wenn ein Kind im Auto verbleibt. Ein Test zeigt: Gerade bei Neugeborenen gibt es noch Schwächen. Eine mögliche Lösung liefert Thule.

Bei hohen Temperaturen ist das Risiko besonders gross: Bleibt ein Kind zu lange im abgeschlossenen Auto, drohen gesundheitliche Schäden, die bis zum Tod führen können. Um solche tragischen Vorfälle zu vermeiden, verfügen immer mehr Autos über sogenannte Child-Presence-Detection-Systeme (CPD). Diese erkennen, ob sich noch ein Kind oder auch ein Tier im parkierten Auto befindet, und senden verschiedene Signale, um die Fahrzeugbesitzer oder Passanten zu alarmieren.
Zum Schutz von Kindern und Tieren
Der deutsche Mobilitätsclub ADAC hat nun deren Wirksamkeit getestet. Indirekte CPD überprüfen dabei eine Kombination aus Gurtschlossstatus, Sitzbelegung und Türöffnungen. Bei direkten Systemen sollen via Radar Bewegungen, zum Beispiel durch die Atmung, erkannt werden. Alle Fahrzeuge im Test erkannten zwar den Dummy des einjährigen Kindes, aber anspruchsvoller war schon die Erkennung eines neugeborenen Dummys in der rückwärts gerichteten Sitzschale. Keines der direkten Systeme konnte ihn zuverlässig erkennen. Besser funktionierte die Erkennung, wenn die Sitzschale mit dem Fahrzeuggurt befestigt wurde und nicht mit einer Isofix-Befestigung. Grundsätzlich zeigte die Untersuchung, dass die Vielzahl verschiedener Insassen- und Sitzkonfigurationen eine technische Herausforderung bleibt. CPD sind daher eine zusätzliche Sicherheitsmassnahme, aber kein Ersatz für die Verantwortung von Eltern und Betreuungspersonen. Denn grundsätzlich gilt: Babys, Kinder und Tiere sollten bei warmen Temperaturen niemals allein im Auto gelassen werden – auch nicht für vermeintlich kurze Momente.

Clevere Lösung aus Schweden
Die Spezialisten von Thule haben fast gleichzeitig zum ADAC-Test eine unabhängig vom Fahrzeugmodell nutzbare Lösung präsentiert, welche die Kindersicherheit in Autos auf eine neue Stufe führt, und zwar nicht nur, wenn das Kind allein im Auto zurückgelassen wird. Denn bei den ab 1. September erhältlichen Connected Car Seats von Thule wird dank eines sensorbasierten Systems sogar jeder kritische Installationsschritt, einschliesslich der korrekten Straffung des Gurts, überwacht. Eltern oder vor allem auch Göttis und Gotten, die vielleicht nicht täglich mit Kindersitzen hantieren, erhalten so eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, wichtige Sicherheitstipps sowie unmittelbare Sicherheitswarnungen auf dem Smartphone und dem Infotainmentdisplay des Fahrzeugs.

Denn die korrekte Installation eines Kindersitzes ist selbst für viele Eltern eine Herausforderung. Kaum zu glauben, aber gemäss Versicherungen werden fast 50 Prozent aller Sitze falsch eingebaut! Auch zu lockere Gurte sind ein weit verbreitetes Problem: Betroffen sind 30 Prozent der Babys und 40 Prozent der Kleinkinder – mit potenziell gefährlichen Folgen. «Gute Crash-Performance ist wichtig, aber die korrekte tägliche Nutzung ist genauso entscheidend, um die Kleinsten wirklich zu schützen. Mit den Connected Car Seats by Thule geben wir Eltern Sicherheit und ein gutes Gefühl. Als Mutter weiss ich, wie wertvoll das ist, besonders an einem hektischen Morgen», erläutert Beatrice Råvik Janzon, Director Category Management Active with Kids bei Thule. Zu kaufen sind die cleveren Connected Car Seats by Thule hierzulande übrigens ab 309.95 Franken.

