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02. August 2011
Truck Racing Smolensk: Bösiger zweimal auf Podest
Die Truck-Rennen im russischen Smolensk vom letzten Wochenende haben sich für den Oberaargauer Renault-Piloten Markus Bösiger gelohnt. In sämtlichen vier Rennen klassierte er sich in den Spitzenrängen, zweimal schaffte es der 54-jährige Roggwiler sogar aufs Podest (zwei dritte Ränge). In der Gesamtwertung liegt er auf Rang sieben.
Zum zweiten Mal nach 2010 gastierte der Truckrace-Zirkus im russischen Smolensk. Für Fahrer und Teams ein wahres Abenteuer. Davon wollte sich auch der Oberaargauer Renault-Pilot Markus Bösiger überzeugen, weshalb er die lange Reise nicht per Flugzeug, sondern mit einem Fahrzeug absolvierte. Obwohl die ganze Prozedur vom Veranstalter besser organisiert worden war, benötigte der über dreissig Trucks grosse Konvoi beispielsweise beim Grenzübertritt von Lettland nach Russland immer noch sechs Stunden (im Jahr zuvor dauerte es fast dreimal so lange).
Das Rennweekend in Smolensk sollte dann für Bösiger zum Besten der bisherigen Saison werden. Vom fünften Startplatz aus zum ersten Rennen gestartet, behielt der Schweizer diese Position auch nach der ersten Kurve und den ersten Gerangeln der Trucks. Obwohl Bösiger schneller unterwegs war als der vor ihm liegende Russe Alex Lvov (MAN) kam er lange nicht an diesem vorbei. Als er ihn dann doch noch passieren konnte, war das Spitzentrio mit Antonio Albacete (Esp, MAN), Jochen Hahn (De, MAN) und dem Tschechen David Vrsecky (Bugyra) bereits zu weit weg, weshalb sich Bösiger mit Platz vier begnügen musste. Im zweiten Rennen, bei dem die ersten acht des ersten Laufes in umgekehrter Reihenfolge starten, kämpfte der Oberaargauer gegen Schluss des Rennens mit Bremsproblemen, die ihn vom vierten auf den fünften Rang zurückfallen liessen. Wegen einer leichten Touchierung mit Uwe Nittel (De, MAN) im Kampf um Rang fünf, kassierte Bösiger nach Rennende gar noch eine Zehn-Sekundenstrafe, die ihn letztendlich auf Rang sechs verbannte. Gewonnen wurde das zweite Rennen von Bösigers Teamkollege Markus Oestreich.
Bösiger mit Bestzeit im Training
Im Zeittraining vom Sonntag überraschte Markus Bösiger mit der Bestzeit alle. Doch beim Start zum Rennen kam er nicht wunschgemäss von der Pole weg und musste bereits in der ersten Kurve Hahn den Vortritt lassen. Der zweite Platz schien ihm jedoch sicher zu sein, doch erneut bekundete er gegen Ende des Rennens Bremsprobleme, so dass der hinter ihm liegende Teamkollege Adam Lacko noch an ihm vorbeiziehen konnte. Auch im abschliessenden Rennen stand der Schweizer noch einmal auf dem Podest. Bereits in der ersten Kurve erlebten die Zuschauer ein fürchterliches «Tohuwabohu», dem Lacko, Levett, Vrsecky und Bösiger noch am besten entronnen. Als der Engländer Levett in die Box musste, war dem Langenthaler Unternehmer der dritte Platz – hinter Lacko und Vrsecky – nicht mehr zu nehmen.
In der Gesamtwertung liegt weiterhin der deutsche Jochen Hahn in Führung (287 Punkte), vor dem spanischen Titelverteidiger Antonio Albacete (222). Der erste Renault-Pilot, Markus Oestreich, liegt auf Rang drei (176). Markus Bösiger hat zwar punktemässig aufgeholt, bleibt aber auf Rang sieben (148).
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www.boesiger-langenthal.ch





















