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11. Oktober 2011
Spannendes Finale im Porsche Sports Cup Suisse
Der sechste und letzte Lauf des Porsche Sports Cup Suisse führte die 64 gewerteten Teilnehmerinnen und Teilnehmer am vergangenen Wochenende ins französische Magny-Cours. Auf der ehemaligen rund 4,4 km langen Formel-1-Rennstrecke fanden zum ersten Mal in der Saison alle Läufe bei Regen und teilweise einstelligen Temperaturen statt.
Im Lauf des Porsche Super Sports Cup konnte Manfred Schweri (7b) seinen 993 GT2 ganz knapp vor Mark Ineichen (7c) ins Ziel bringen. Nach einer sehenswerten Aufholjagd, eingeleitet durch einen Dreher von Schweri, bezwang er Ineichen auf dessen 997 GT3 Cup R erst in der vorletzten Runde. Dritter wurde hier Rolf Ineichen auf 997 GT3 Cup, der sich damit in der Gruppe 5b den Sieg sicherte, vor Jean-Paul von Burg und Marcel Matter. Mit seinem zweiten Rang konnte Jean-Paul von Burg die Meisterschaft in der Gesamtwertung der Gruppe 5b in 2011 für sich entscheiden.
Max Degiovanni siegte auch im letzten Lauf des Jahres in der Gruppe 7eR überzeugend und fuhr mit seinem 997 GT2 vom zweiten Startplatz aus vor dem Polesetter Matteo Grassi und dem Trainingsdritten Reto Steffen ins Ziel, beide auf 997 GT3 RS.
Im Lauf zum 100 Meilen Rennen, dem Endurance Lauf, spielte das Duo Renz-Seefried auf seinem 997 GT3 RSR sein ganzes Können aus. Durch einen Reifenschaden zunächst zurückgeworfen, gelang es dem Fahrer des zweiten Stints, Marco Seefried, bei immer heftigerem Regen, sich stetig nach vorne zu arbeiten. Drei Runden vor Schluss konnte er sich auch noch vor den erneut stark fahrenden Manfred Schweri (993 GT2) setzen. Dritter wurde Mark Ineichen auf 997 GT3 Cup R.
Prominenter Gast in der Drivers Challenge war der Schweizer Popstar Baschi. Obwohl er noch nie auf einer Rennstrecke gefahren war und ihm der 997 GTS der Porsche Schweiz AG völlig unbekannt war, fand er sich von Anfang an sehr gut zurecht und brillierte besonders im Regen mit eindrücklich schnellen Rundenzeiten. Im Qualifying fuhr er auf den siebten Rang von insgesamt 25 gestarteten Fahrerinnen und Fahrern, in der Gleichmässigkeitsprüfung reichte es allerdings nur für Rang 13. Baschi zeigte sich begeistert von den Allroundeigenschaften des Fahrzeuges, mit dem er auch nach Magny-Cours angereist war: «Ich bin fasziniert von der Kraft, Dynamik und Stabilität vom 911 GTS auf der Strasse wie auch auf der Strecke. Es war schon immer mal ein Traum von mir, mit solch einem Geschoss über ’ne Rennstrecke zu donnern. Der Porsche Sports Cup war für mich ein eindrückliches Erlebnis, neben und auf der Piste!»
Der Verband Schweizer Porsche Clubs blickt positiv auf die Saison 2011 des Sports Cup Suisse zurück, der auf verschiedenen Rennstrecken in Deutschland, Italien und Frankreich ausgetragen wurde. «Die hohen Teilnehmerzahlen haben auch in 2011 bewiesen, dass unser Markenpokal sehr attraktiv ist. Auf jeder Rennstrecke wurde das Fahrerniveau der Schweizer Porsche Fahrer gelobt, denn neben der Geschwindigkeit auf der Strecke stand immer auch ein fairer Umgang miteinander im Vordergrund, der unfallfreie Rennen erlaubte», sagt Richard Feller, Präsident des Porsche Club Romand und Hauptverantwortlicher im Verband für die Meisterschaft Porsche Sports Cup Suisse. Der Porsche Sports Cup Suisse hat sich im Laufe der Jahre zu einer professionellen Rennserie entwickelt. Doch auch Neueinsteiger finden problemlos den Zugang zum Rennsport und werden in den Kreis der bestehenden Fahrer integriert. Auch in 2012 wird der Porsche Sports Cup Suisse wieder in sechs Läufen auf anspruchsvollen Rennstrecken ausgetragen.
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