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17. Januar 2012
Fulda Challenge Tag 5:
Schweizer Angelo Brack verteidigt Leaderposition
Der frühe Vogel fängt den Wurm. Angelo Bracks unermüdlicher Top-Einsatz von der ersten Stunde der 12. Fulda Challenge zahlte sich weiter in seinem Punktekonto aus. Besonders hervorzuheben am fünften, von drei Disziplinen geprägten Wettkampftag, sein hervorragender zweiter Platz im sieben Kilometer langen Schneeschuhlauf, der mit der doppelten Punktzahl honoriert wurde. Morgen steht mit dem «Rope Event over Canyon» die zehnte und letzte Disziplin an. Drücken wir dem sympathischen Winterthurer die Daumen, damit er den Vorsprung von fünf Punkten (total 73) gegen den zurzeit zweit-rangierten Top-Sportler Alexander Lang (68) halten kann und als erster Schweizer überhaupt die Fulda Challenge gewinnt.

Zuerst ging’s auf den gefrorenen Yukon. Die Vorgaben waren klar formuliert: Ein Parcours wird direkt über den Fluss gebaut und führt teilweise auch an der Uferböschung entlang. Was nicht im «Kleingedruckten» zum Ausdruck kam, waren die 47 Minusgrade, die auf dem anspruchsvollen Offroadparcour den Kia-Modellen Sportage und Sorento alles abforderte.
«Solche Temperaturen sind schon unglaublich anspruchsvoll für die Fahrzeuge», wusste auch Fulda-Chef Holger Bergold, denn in den Kältekammern Norwegens und Schwedens sind 37 bis 40 Minusgrade schon absolute Spitzenwerte. Ausser einer havarierten Kunststoffabdeckung überstanden die Sport Utility Vehicles (SUVs) auch diesen Härtetest mit Bravour und die Athleten hatten ihre helle Freude daran, dass sie im Event Nr. 7 für einmal die Muskelkraft nicht selber aufbringen, sondern die schier unzerstörbaren Kias dirigieren konnten. Das Team Switzerland mit Jelena Maksimovic und Angelo Brack sicherte sich nach Kanada und Österreich den dritten Rang von sieben Teams.
Der absolute Höchstleistungs-Tribut wurde am Schneeschuhrennen gefordert. Zudem wurden die Punkte dieser Ausdauer-Disziplin doppelt gewertet. Dass hier der 44 Jahre alte Skilehrer, Ironman und Sportmanager Alexander Lang die besten Karten hatte, war von Anfang an klar. Doch das Angelo Brack als Zweiter von 14 top motivierten und trainierten Teilnehmerinnen und Teilnehmern durchs Ziel rannte, war einmal mehr eine eindrückliche Leistung des Winterthurers. Bis dato lag Angelo mit vier Punkten Vorsprung auf dem ersten Platz. Doch noch war alles offen.
Der dritte Event fand in Dawson City direkt vor dem Downtown Hotel unter nächtlichem Himmel statt. Jedes der sieben Teams musste dabei einen dicken Baumstamm durchsägen. Die abgesägten Holzscheiben mussten 1,5 Kilogramm schwer sein. Die Säge wurde dabei von beiden Teammitgliedern gleichzeitig bedient. Sowohl Athlet als auch Athletin bekamen aufgrund der Sägezeit die gleiche Punktzahl gutgeschrieben. Mit 1,794 Kilogramm hatten es die Schweizer zu gut gemeint. Obwohl sie punkto Geschwindigkeit nach Kanada und Österreich Dritte wurden, bekamen sie wegen der 294 Gramm zuviel nur den vierten Rang zugedacht. Damit lag am Ende des zweitletzten Eventtages das Team Switzerland hinter Germany 3 und Canada auf dem dritten Platz.

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