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Die nächste Ausgabe erscheint am 5. Juni 2012

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Fulda Challenge Tag 4: Schweizer fehlte nur ein Punkt

Die beiden Schweizer – hier vor dem Ski-Jöring – vermochten sich erneut in Szene zu setzen.Eine Geschwindigkeitskontrolle bei minus 43 Grad, gefrorenes stilles Wasser im Kia, ein gewonnener Protest und Goldgräberstimmung in Dawson City prägten den dritten Wettkampftag der 12. Fulda Challenge.

Jetzt erst mal schön alles der Reihe nach: Nach der zweiten Übernachtung im Herren- oder Damenzelt (kontrolliert wurde nicht) waren die Athleten ganz schön gerädert. «Ich habe katastrophal geschlafen. Nicht etwa, weil die Unterlage zu hart, sondern zu weich war», vertraute uns Jelena Maksimovic an. Hart war auch das gefrorene stille Trinkwasser im Kia.

Und hart ging es heute nicht nur an den Wettkämpfen 5 und 6 zu. Jelena bleibt auch hart, wenn es um ihr gutes Recht geht. Denn Videoaufzeichnungen aus einer, im Helikopter montierten Kamera bestätigten, dass beim «Helicopter Drop» nicht nur ihr Schweizer Team-Kollege Angelo Brack als einziger aller Teilnehmer satte 100 Punkte, sondern sie als Zweitbeste, und ebenfalls als Einzige 50 Punkte gewonnen hatte, und nicht 25, wie das Komitee ihr anfänglich zugutehielt. Damit bauten die Schweizer schon vor dem dritten Wettkampftag ihren Punktvorsprung weiter aus.

 Angelo bei seiner eindrücklichen Zugnummer.

Beim «Ski-Jöring behind Kia Sportage» zeigte Jelena hinter dem Volant, was Ladys Drive wirklich heisst. Mit Angelo Brack auf alpinen Ski im Schlepptau war das geradezu eine Traumkombination. Umso mehr Jelena aufs Gas drückte, desto präziser wedelte Angelo um die Pylonen. Beeindruckend war das Finale der Zugnummer. Dank Jelenas ungestümem Gasfuss preschte Angelo mit Lauberhorn-Abfahrtsgeschwindigkeit durchs Ziel. Das hervorragend kooperierende Team ergatterte in dieser Disziplin den bravourösen ersten Platz. Bis dahin waren die Schweizer auch in der Teamwertung auf Rang 1.

Nach 550 Kilometer Fahrt auf dem völlig vereisten Klondike Highway und einem zwischenzeitlich glimpflich abgelaufenen Abflug eines Fulda-Mannes in die verschneite Botanik und einer weiteren Havarie, erreichte die Stimmung im Goldgräber-Städtchen Dawson City einen neuen Höhepunkt. Ungeachtet der brutalen 47 Grad minus (fühlen sich wie 61 Grad minus an) gaben unsere Schweizer am nächtlichen «Gold Rush Run» alles. Wegen der doppelten Punktewertung und trotz einem 2. bzw. 5. Rang konnten Angelo Brack und Jelena Maksimovic ihre Führungsposition um einen Punkt nicht verteidigen und liegen jetzt mit 85 Punkten hinter Germany 3 auf dem immer noch hervorragenden 2. Platz. Doch die Beiden bleiben zuversichtlich. Jetzt sind sie vollends vom Goldrausch infiziert.
www.fulda-challenge.de

Nach 14 Jahren hat dieses Huskymädchen den Platz neben dem Benzinfassofen mehr als verdient.
Billys Töchter haben die grössten Zimtschnecken im Yukon.
Jelena Maksimovic nach dem eisigen «Gold Rush Run».550 Kilometer mit 90 km/h (und manchmal etwas mehr) über blankes Eis sind eine Tortur für Mensch, Maschine und Reifen.Eine flotte Kiaflotte aus amerikanischer Produktion.

Video der Woche: Feuer bei Williams

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