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14. Januar 2012
Fulda Challenge Tag 2: Schweizer Team ganz vorn dabei
2. Platz beim «Snowobile Race», erster Platz beim «Sled Pulling on Main Street» – der Schweizer Fulda-Challenge-Teilnehmer Angelo Brack zeigte bereits am ersten Wettkampftag eine herausragende Leistung. Auch seine Teampartnerin Jelena Maksimovic gab ihr Bestes. Damit liegt das Schweizer Team am ersten Wettbewerbstag punktgleich mit den Österreichern ganz vorne.
Das Wetter im Nordwesten Kanadas macht Kapriolen und bringt die Veranstalter der 12. Fulda-Challenge nahe an die Grenzen der Verzweiflung. Gestern noch Minustemperaturen im zweistelligen Bereich, heute nur noch 7 Grad unter Null. Dann bescherte ein kurzer, heftiger Niederschlag 25 cm Neuschnee. Eine Stunde später folgte eitel Sonnenschein.
Die kanadischen Buchelis und Kachelmänner schlagen die Köpfe auf den Wetterbasen blutig, denn eine nachhaltige Prognose abzugeben ist im vornherein zum Scheitern verurteil. «Das ist nun mal im 483'450 Quadratkilometer grossen Yukon Territorium so», sagt der Deutsche Rolf Schmitt, der vor 12 Jahren mit seiner Frau Ingrid in diese herbe Gegend auswanderte und auf seiner North Country Ranch die Fulda-Truppe verpflegte (www.yukonpferde.de).
Die Fulda Challenge würde es in der heutigen bewährten Form nicht geben, wäre da nicht die permanente Improvisationsgabe des innovativen Teams, allen voran Hans Joachim Stuck, Susanne Knickel, Jürgen Semmler und natürlich Fulda-Übervater Holger Bergold. Sie entscheiden, welche Seen befahren werden, wo heute das Snowmobile Race stattfand und welche alternativen Routen gewählt werden müssen, nach dem der Pass nach Alaska durch zahlreiche Lawinenniedergänge gesperrt blieb.
«Glauben sie mir, ihre Reiseanstrengungen waren gestern sehr streng und sie haben wenig geschlafen», sagt Fulda-Übervater Holger Bergold zu Wettkämpfern und Crew, aber fügte hinzu, «wir haben noch viel weniger geschlafen.»
Von alle dem bekommen die sieben Teams aus der Schweiz, Österreich, Deutschland und Kanada kaum etwas mit, denn sie konzentrieren sich voll auf die Wettkämpfe. Hier zeigte das Schweizer Team herausragende Leistungen und liegt zurzeit punktgleich mit dem österreichischen Team ganz vorne und hat grösste Chancen die begehrten Gold-Nuggets nach Hause zu bringen. «Bei diesem unglaublich hohen Goldpreis drücke ich dem Schweizer Team die Daumen, dass sie die den Goldklumpen gewinnen», freut sich Goldgräber Joachim Hoffmann, der vor 50 Jahren von Köln nach British Columbia auswanderte und hier bei heruntergelassener Autoscheibe eben zwei echte Nuggets präsentiert.


www.fulda-challenge.de





















