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14. November 2011
GP Abu Dhabi: Punkt für Sauber und Buemi wieder im Pech
Beide Sauber F1 Team Fahrer zeigten beim Grossen Preis von Abu Dhabi starke Leistungen, die am Ende mit einem WM-Punkte belohnt wurden. Kamui Kobayashi, der als 16. gestartet war, kam beim vorletzten Rennen der FIA Formel-1-Weltmeisterschaft 2011 als Zehnter ins Ziel.
Der eine Punkt reichte am Renntag zumindest zur Verteidigung von Platz sieben in der Konstrukteurswertung. Sergio Pérez, der sich als Elfter qualifiziert hatte, konnte seine Startposition nicht wirklich ummünzen. Ein Zwischenfall in der ersten Runde brockte ihm einen frühen Boxenstopp ein. Der Mexikaner kam als Elfter ins Ziel.
Kamui Kobayashi:
«Ich bin froh, diesen Punkt geholt zu haben. Ich hatte eine ziemlich lange Durststrecke ohne Zähler, und es war wichtig für mich, diese Phase zu beenden. Ich hatte einen wirklich guten Start und konnte in der ersten Runde fünf Plätze gutmachen. Das war mehr als ich von den Reifen erwartet hatte. Ich denke, insgesamt haben wir heute ein gutes Rennen abgeliefert.»
Sergio Pérez:
«Ich hatte mir vom heutigen Rennen mehr erhofft. Es ist sehr schade, was in der ersten Runde passiert ist: Vor Kurve sieben gab es einen Stau und ich konnte nicht mehr verhindern, das Auto von Adrian Sutil zu treffen. Zum Ende des Rennens, lag ich eine Zeit lang an zehnter Position, aber dann bauten die Reifen sehr stark ab und dann hat das KERS in den letzten zwölf Runden nicht mehr funktioniert.»
Peter Sauber, Teamchef:
«Beide Piloten sind sehr beherzt gefahren und haben über weite Strecken des Rennens sehr gute Rundenzeiten erzielt. Es ist gut, dass wir heute einen Punkt geholt haben, aber wir haben nicht das maximal Mögliche herausgeholt. Unser Tempo im Rennen stimmt mich aber zuversichtlich.»
Der grösste Pechvogel derzeit in der Formel 1 bleibt Sébastien Buemi: Der von Position 13 gestartete Toro-Rosso-Fahrer kämpfte sich bis auf Rang 7 nach vorne und lieferte sich dabei packende Duelle mit den beiden Autos von Force India. Nach 20 Runden jedoch der Schock: Der Romand wurde immer langsamer und musste das Rennen wegen eines technischen Defekts aufgeben. Es war der dritte unverschuldete Ausfall für den Schweizer in den letzten vier Rennen. In Japan wurde an seinem Auto ein Rad nicht richtig angezogen, vor zwei Wochen in Indien stoppte ihn ein Motorschaden. Sébastien Buemi: «Ich werde trotzdem weiter Gas geben. Natürlich auch beim Letzten Rennen in Brasilien.»
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