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Die nächste Ausgabe erscheint am 5. Juni 2012

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Opel macht Dampf: Insignia bekommt BiTurbo Diesel

Opels Flaggschiff Insignia jetzt mit doppelter Turboaufladung und fast 200 PS.Opel spendiert dem erfolgreichen Flaggschiff Insignia ein BiTurbo-Triebwerk. Der 2,0-Liter-Motor leistet 143 KW/195 PS und entwickelt ein maximales Drehmoment von 400 Newtonmetern. Dennoch verbraucht die viertürige Limousine mit Frontantrieb und Schaltgetriebe nur 4,9 Liter auf 100 Kilometer, der CO2-Ausstoss liegt entsprechend bei 129 g/km. Weiter können die Allradvarianten ab Frühjahr 2012 mit einem SuperSport Chassis bestellt werden, das über die Vorderrad-Aufhängung des Insignia OPC (Opel Performance Center) mit Hochleistungs-Federbeinen (HiPerStruts) verfügt. Zudem erhält die Baureihe eine neue, radargestützte Abstandsregelung für noch mehr Sicherheit.

Seit seiner Premiere 2008 hat der Insignia rund 50 nationale und internationale Auszeichnungen erhalten, darunter den prestigeträchtigen Titel «Car oft he Year 2009». Das Expertenlob hat sich ausbezahlt: Inzwischen hat Opels Topmodell fast die halbe Verkaufs-Million erreicht. 2011 verzeichnete der Insignia auf wichtigen Märkten (u.a. Grossbritannien, Russland, Türkei) erneut hohe Zuwachsraten. Zudem stellt Opel mit dem 103 kW/140 PS starken Insignia 1.4 Turbo den sparsamsten Benziner des Segments (5,7 Liter/100 km, 134 g CO2/km). Die jetzt erfolgte technische Aufwertung bildet die Basis für nachhaltigen Erfolg des Rüsselsheimer Topmodells.

Intelligente BiTurbo-Diesel-Technologie

Highlights des Vierzylinder-Common-Rail-Triebwerks sind die sequenzielle, zweistufige Turboaufladung – ein Prinzip, das bislang nur bei wenigen, hochpreisigen Marken zum Einsatz kam – sowie der Einsatz zweier Ladeluftkühler. Opel macht diese Technologie nun einem breiteren Kundenkreis zugänglich. Der Insignia beschleunigt damit in nur 8,7 Sekunden von null auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 230 km/h. Käufer haben die Wahl zwischen manuellem Sechsgang-Schaltgetriebe, Sechsstufenautomatik sowie Front- und Allradantrieb (AWD). Der Insignia BiTurbo ist in allen Karosserievarianten (Vier- und Fünftürer sowie Sports Tourer) erhältlich. Die Preise starten bei 51‘350 Franken.

«In dieser Leistungs- und Drehmoment-Liga waren bislang Sechszylinder-Diesel mit rund drei Litern Hubraum die übliche Wahl. Mit unserer BiTurbo-Technologie erreichen wir mit kleineren Motoren sogar noch mehr Kraft bei gleichzeitig 30 Prozent weniger Verbrauch und Emissionen», sagt Insignia-Chefingenieur Volker Scharf. «Dies ist ein sehr gutes Beispiel für erfolgreiches Downsizing made by Opel.»

Beim BiTurbo-System arbeiten zwei unterschiedlich grosse Lader allein oder zusammen. In seinem Wettbewerbsumfeld ist Opel der einzige Hersteller, der diese Form der Aufladung bei Dieselmotoren in einem Mittelklassefahrzeug einsetzt. Der kleinere Turbo kommt bei geringen Motordrehzahlen besonders schnell auf Touren. Das führt zu einer verzögerungsfreien Reaktion des Motors auf Gaspedalbefehle und vermeidet das unerwünschte Turbo-Loch. Schon bei 1250 Umdrehungen in der Minute stehen 320 Newtonmeter Drehmoment zur Verfügung, ab 1750 U/min liegt die volle Kraft von 400 Newtonmetern an.

Im mittleren Drehzahlbereich arbeiten beide Turbolader zusammen, wobei der grössere die Ansaugluft vorverdichtet, bevor sie dann im kleineren Lader weiter komprimiert wird. Ein Bypass-Ventil leitet kontinuierlich einen Teil der Abgase zum grösseren Turbo. Resultat ist eine anhaltend kraftvolle Beschleunigung. Bei höheren Drehzahlen von rund 2500 bis 3000 U/min wird ausschliesslich der grosse Lader angeströmt.

Schneller Ladedruckaufbau im unteren und direkte Gasannahme bis in den mittleren Drehzahlbereich waren die Schwerpunkte bei der Motorentwicklung des 2.0 BiTurbo CDTI. Die Ladeluft wird für den optimalen Bedarf der beiden unterschiedlich dimensionierten Turbolader in den verschiedenen Tourenzahlen angepasst. So sorgt im unteren Drehzahlbereich ein zusätzlicher, ausschliesslich dem kleinen Turbolader zugeordneter, wassergekühlter Ladeluftkühler dafür, dass dessen geringes Luftvolumen auf kurzem und direktem Weg in den Verbrennungsraum gelangt. Im mittleren Drehzahlbereich steigt in die Luftversorgung dann nach und nach der grosse, sehr leistungsfähige Hauptturbolader ein. Sein grosser Luftstrom wird im konventionellen Kühler gekühlt. Opel ist der erste Hersteller, der ein derartiges «Twin Cooler-System» einsetzt.

Mit dem Cleantech-Verfahren, das den Verbrennungsprozess über einen geschlossenen elektronischen Regelkreis (Closed Loop) steuert, hat Opel die Motor-Effizienz weiter gesteigert. Drucksensoren, die in die Glühkerzen integriert sind, messen mit einer Auflösung von einem Grad Kurbelwinkel über 100'000 Mal pro Minute den aktuellen Verbrennungsdruck und stellen damit sicher dass der Motor jederzeit im optimalen «Fenster» zwischen maximaler Leistung und minimaler Abgasemission läuft. Das Common-Rail-Einspritzsystem der dritten Generation arbeitet mit Drücken von bis zu 2000 bar. Es liefert den Treibstoff an hochpräzise, piezoelektrische Düsen, die pro Arbeitstakt bis zu acht Einspritzungen vornehmen und damit eine besonders feine Steuerung der Verbrennung hinsichtlich Geräusch- und Abgasminimierung erlauben.

Mit dem neuen Top-Aggregat haben Opel-Insignia-Kunden nun die Wahl zwischen vier Common-Rail-Turbodieseln, die ein Leistungsspektrum von 81 kW/110 PS bis 143 kW/195 PS abdecken.

SuperSport-Chassis mit Hochleistungs-Federbeinen für alle Allrad-Insignia

Eine weitere Innovation ist das ab Frühjahr 2012 für alle Insignia-Allradvarianten erhältliche SuperSport-Chassis. Ursprünglich entwickelt für die betont sportlichen OPC-Modelle, ist diese Technologie dann auch für einen breiteren Käuferkreis verfügbar. Das Paket enthält die Vorderradaufhängung mit Hochleistungs-Federbeinen (HiPerStrut) des 239 KW/325 PS starken Insignia OPC, welche Handling und Lenkpräzision weiter verbessert sowie eine High-Performance-Bremsanlage des Herstellers Brembo.

Neue radargestützte Abstandsregelung steigert Sicherheit

Auch an der aktiven Sicherheit hat Opel weiter gefeilt. Insignia-Kunden erhalten jetzt eine adaptive Geschwindigkeitsregelung (ACC). Diese nutzt ein Radarsystem, das sich hinter dem Frontgrill verbirgt. Das System hält eine vorgewählte Geschwindigkeit, passt das Tempo je nach Verkehrsbedingungen jedoch permanent so an, dass ein vorher eingestellter Sicherheitsabstand nicht unterschritten wird. Zusätzlich ermöglicht das Radar weitere Funktionen: Die Following Distance Indication (FDI) informiert den Fahrer visuell über die Entfernung zum vorausfahrenden Fahrzeug in Sekunden. Forward Collision Alert (FCA) warnt ihn optisch und akustisch, wenn ein Aufprall auf einen vorausfahrenden Wagen droht, und die Funktion Collision Imminent Braking (CIB) verzögert das Fahrzeug automatisch, wenn das Risiko einer Kollision erkannt wird.
www.opel.ch

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